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Am
23. Februar 2005 wurde erstmalig eine BUND-Kindergruppe ins Leben gerufen. Initiatorin für die Gründung war Andrea Maier. Die studierte Naturpädagogin fand im Jugendsozialarbeiter der Grund und Hauptschule Eppingen; Andreas Fischer, einen kompetenten Unterstützer und Mitarbeiter bei ihrem Vorhaben. Die Kraichgaufüchse treffen sich immer 14-tägig am Mittwoch außerhalb der Schulferien im Eppinger Wald nahe beim Kraichgaustadion. Die Gruppe bestehen aus 20 Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren. |
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Kontaktadresse: Andrea Maier |
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Bericht
und Foto: Hansjürgen Hoffmann
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Eppingen,
den 27.09.2005 BUND
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| Kraichgaufüchse bei Nistkasten-Kontrolle | |||
| " So was habe ich seit 1999 noch nie gehabt. Kein einziges Lebendtier in allen 30 Nistkästen ", teilt Förster Jürgen Stahl selbst enttäuscht den 15 Kraichgaufüchsen, ihrer Leiterin Andrea Maier und dem begleitenden BUND-Mitglied Hansjürgen Hoffmann mit. "Dafür dürft ihr im nächsten Jahr die Frühjahrskontrolle im Mai mitmachen! Da gibt`s garantiert Jungvögel zu sehen," vertröstet der Förster die 6 bis 10jährigen Grundschüler. | |||
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| Gewissermaßen
als Ersatz können die neugierigen und wissbegierigen Jungen und Mädchen
ein aufgeschrecktes Reh im Eiltempo davonhetzen sehen. Außerdem gibt es
ein lautes Hallo, als einige große und kleine Grasfrösche auf dem feuchten
Waldboden entdeckt und von mutigen Kids eingefangen werden. Denn auf dem
Weg von Nistkasten zu Nistkasten gibt es viel zu entdecken und zu untersuchen,
um dann den anderen stolz zu zeigen und vorzuführen. Bis auf drei Neue, gehören alle zum festen Stamm der "Kraichgaufüchse", mit denen Andrea Maier alle zwei Wochen von halb drei bis fünf den Geheimnissen des Eppinger Waldes auf der Spur ist. Der Zweitklässler Aaron ist an seinem weißen T-Shirt mit dem Aufdruck "Kraichgaufüchse" als ständiger Teilnehmer zu erkennen. Förster Jürgen Stahl hat sich ein Stück Wald ganz in der Nähe der Kopfrainhütte ausgesucht, um den Kindern zeigen zu können, was es in den einzelnen Kästen bei der Herbstkontrolle zu entdecken gibt. Er erklärt den Grundschülern auf Grund der im Nistkasten zurückgelassenen Materialien, welche Tiere die jeweiligen Nistkästen bewohnt hatten. Schon bald können die BUND-Kids selbst die Tiere nennen. Jürgen Stahl trägt die Ergebnisse in eine Liste ein und vergleicht mit dem entsprechenden Kontrollergebnis im Frühjahr. Dann kann er auch in Zweifelsfällen mit Sicherheit sagen, welche Tiere hier im Laufe des Frühlings und Sommers gewohnt haben. Im Gegensatz zur ersten Kontrolle im Mai räumt der Förster nun alle Kästen aus, um Platz für die brütenden Tiere im kommenden Frühjahr zu schaffen. Die nun ausgebrauchten Meisen- und Kleibernester werden von einigen neugierigen Kindern stolz als Trophäe mit nach Hause getragen. Andere wiederum sammeln Moos für daheim.Vereinzelte nicht ausgebrütete Vogeleier finden natürlich auch ihre Abnehmer. "Nachdem nun die Jungvögel flügge geworden sind, kommt der Siebenschläfer und füllt den Nistkasten vor allem mit Blättern weiter auf, um sich darin aufzuhalten bis zum Beginn seines Winterschlafs in einer Erd- oder Baumhöhle", berichtet Jürgen Stahl den kleinen, interessiert lauschenden Naturforschern. Da dieses Mal ganz außergewöhnlich kein einziger Winterschläfer in den Kästen zu sehen gewesen ist, befürchtet der Förster eine Epidemie, die möglicherweise die Siebenschläfer befallen haben könnte. Reich an Erlebnissen und Entdeckungen in der Natur werden die "Kraichgaufüchse" vom Parkplatz Jägersee von ihren Eltern nach spannenden zweieinhalb Stunden abgeholt. (hof) |
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| 21. 4. 07 Baumklettern der Kraichgaufüchse | |||