Die vier letzten jüdischen Familien in Zaberfeld
 
In Zaberfeld gab es seit 1710 Juden im Ort, die sonst nirgends im oberen Zabergäu zu finden waren. Das Nazi-Regime in der Mitte des 20. Jahrhunderts bewirkte, dass nach 1942 in Zaberfeld keine jüdischen Mitbürger mehr lebten.
Ziel dieser Seite ist es die Lebens- und Leidenswege der letzten Zaberfelder Juden nachzuzeichnen. Dies ist auch deshalb wichtig, weil es in Zaberfeld mittlerweile kaum noch Spuren von diesen Bürgern gibt. Die Darstellung bezieht sich nahezu vollständig auf die detaillierten und gründlichen Recherchen von Wolfgang Schönfeld. (Siehe ungekürzte Dokumentation) und wurde in Zusammenarbeit mit ihm erstellt.
 
Die Mitglieder der Familie Jordan erfuhren am Ort die Einengung ihres Lebens, den Zwang, Eigentum veräußern zu müssen, und schließlich den Abtransport in die Vernichtungslager.
Familie Warschawsky musste die Ausweisung nach Polen und den Umzug in das Ghetto Warschau erleben. Dort verlieren sich ihre Spuren.
 
Die Hinterbliebenen des bereits vor dem Nazi-Regime tödlich verunglückten Gustav Herbst erlebten den Druck des Regimes auf ihre wirtschaftliche Existenz und entschlossen sich zur Auswanderung
.
Familie Albert Herbst erlebte am Ort ebenfalls die Einschränkungen ihres wirtschaftlichen und täglichen Lebens und wurde schließlich nach Riga deportiert, wo sie den Tod fand
.
WEITER