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Ulm, um Ulm und um Ulm herum - 15. Radtour der Skiabteilung In diesem Jahr beteiligten sich 17 Eppinger Hobbyradler bei der Tour "In Ulm, um Ulm und um Ulm herum". In Ulm angekommen ging es auch schon auf unsere Drahtesel. Für diesen Tag hatten wir uns den Radweg an der Donau vorgenommen. Rechts der Donau fuhren wir über Leipheim nach Günzburg, wo wir uns nach den ersten Strapazen kräftig stärkten, bevor es auf der linken Seite der Donau aufwärts über Elchingen nach Ulm ging. In Ulm hatten wir dann eine sehr interessante und informative Stadt- und Münsterführung, mit viel Informationen über das Ulmer Münster und die Altstadt von Ulm. Auf die Turmbesteigung mussten wir leider aus Zeitgründen verzichten, diese holte ein Teil der Truppe an nächsten Tag nach. Den Abschluss des Tages machten wir im Biergarten unseres Hotels in Neu-Ulm. Am Samstag war das Tal der Iller auf unserem Programm. Das Illertal erreichten wir bei Senden, und der Illertal-Radweg begann auch gleich mit einer riesigen Überraschung. Es gab ihn überhaupt nicht! Plötzlich standen wir mitten, im für Räder fast unwegsamen Gelände. Links und rechts Brennnessel und Indisches Springkraut, mannshoch. Aber es gab nach ca. 3 Kilometer, nachdem wir eine kleinere Schlucht überwunden hatten, doch noch einen Weg aus diesem Dschungel, der uns wieder in die richtige Richtung führte. Unsere Tour, die eigentlich bis nach Memmingen geplant war, mussten wir nach diesem Ausflug in den Urwald leider abkürzen, sonst hätten wir Ulm nicht vor Einbruch der Dunkelheit erreicht. Bei Dettingen machten wir unsere wohlverdiente Mittagspause und dann ging es zurück nach Neu-Ulm in den Barfüßer. Da bei Ulm zwei Flüsse in die Donau münden, hatten wir uns für den Sonntag den zweiten Zufluss, die Blau vorgenommen. Und wo kommt man hin, wenn man der Blau entlag fährt? Natürlich nach Blaubeuren und an den Blautopf. Es ist schon beeindruckend, wenn man die Zahlen liest, wie viel Wasser der Blautopf ausspuckt. Die maximale Leistung liegt bei 32.000 Liter Wasser in der Sekunde, das aus einem Höhlenlabyrinth unter der Schwäbischen Alb sprudelt. Weiter ging es dann nach Ehingen und damit wieder an die Donau. Nach einer Stadtrundfahrt, natürlich mit unseren Fahrrädern, gab es in Ehingen eine längere Mittagspause und anschließend radelten wir, leider mit sehr viel Gegenwind zurück nach Ulm und zu unseren Autos. Bei den drei Tagen "in Ulm, um Ulm und um Ulm herum" strampelten wir über 220 km entlang der Donau, der Iller und der Blau. |