Vereinsnachrichten 2011
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Markus Pfründer: Winter-Wunderland beim TV Eppingen
Eppingen: Der Turnverein bleibt bei einem Motto: nach drei Jahren "weihnachtlichem Hüttenzauber" anstatt dem klassischen jahrelangen Familienabend lud der TV Eppingen zum "Winter-Wunderland" in die Stadthalle ein.
Eiszapfen hingen von der Decke, Skier an der Wand und der Nikolaus begrüßte neben dem Eingang die Gäste. Liebevoll geschmückt präsentierte der Turnverein seinen Mitgliedern und Freunden seine turnerische Vielfalt gespickt mit Märchenrätsel, Schattenspiel und weihnachtlichem Glockenspiel. "Wir wollen Ausgewogenheit zwischen Aktion und Besinnlichkeit bieten", kündigte die Vorsitzende des TV Eppingen Edith Kobold das bunte Programm an. Den Beginn machten die elf Kinder vom allgemeinen Kinderturnen. Mit ihrer Aufführung "drums alive" trommelten die Kinder zu bekannten Rhythmen auf große Gymnastikbälle. Am Schwebebalken zeigten die Gerätturnerinnen zu "friends will be friends" von Queen ihr Können und sicherten sich großen Beifall in der vollbesetzten Stadthalle. Die Märchentante Heinke Nagel von der Laufgruppe ließ die Kinder Märchen erraten und die männlichen Gerätturner Wettkampfübungen, bestehend aus Pflicht- und Kürelementen am Boden und Barren. Beim Schattenspiel waren die Besucher gefragt. Sie mussten Redewendungen wie beispielsweise "jemanden auf's Glatteis führen" erraten. Eindruchsvolle Vorführungen mit Schwarzlicht oder der Break-Dancer des 1700 Mitglieder zählenden Turnvereins folgten. Zur Überraschung vieler folgte am Ende des zweieinhalbstündigen Programms der Auftritt der traditionsreichen Schellenbuben. Die Abteilung Männer I stattete sich bereits in den 70er Jahren nach einem Ausflug nach Bayern mit einem Satz Kuhglocken aus. Herbert Keller leitete bis zu seinem Tod die Turner musikalisch an und führte sie in immerhin 25 Jahren zu manch öffentlichen Auftritt. Diese jahrelange Tradition wurde mit Dirigend Herbert Kiefer und einigen Neuzugängen wieder zum Leben erweckt. "Es war eine schöne Idee und ich habe gerne noch einmal mitgemacht um vielleicht einen neuen Anfang zu ermöglichen", meinte etwa Werner Maier, der jahrelang aktiv mitspielte. Der Turnverein zeigte sich an diesem Abend sehr modern aber traditionsbewusst und traf dadurch den Geschmack der Besucher. Zur Musik von DJ Marian Wieser wurde bis in die frühen Morgenstunden das Turnerjahr 2011 beschlossen.
 
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Markus Pfründer: Eppinger Turner landen bei Faustball-Grümpelturnier auf Platz 11
Eppingen. Die Turner der Abteilung Männer IV des Turnverein Eppingen machten ihr Versprechen wahr: Nach einer Faustball-Trainingseinheit Anfang des Jahres in der Eppinger Hellberghalle durch den Waibstadter Bundesligatrainer und Gaufachwart des Elsenz-Turngaus Rainer Frommknecht nahmen die Eppinger am 29. Faustball-Grümpelturnier des TV Waibstadt teil.
Insgesamt kämpften 18 Herren- und fünf Damenmannschaften um den Turniersieg der Freizeitspieler. Die Turner des TV Eppingen traten als "Palmbräu-Buwe" an und sammelten mit dieser Sportart erstmals Turniererfahrung. Als Anfänger angereist, konnte nach drei Spieltagen gegen zum Teil zahlreiche ehemalige Aktive und Jugendfaustballer ein guter elfter Platz erspielt werden. Höhepunkt der Veranstaltung war ein Endpiel der Spitzenklasse, welches die Mannschaft "IRMLO", die Waibstadter Faustballfamilie Kiermeier, für sich entscheiden konnte. Bei der Siegerehrung überreichten die Turner um Stefan Schick, Thomas Lang, Harry Wirth, Markus Pfründer, Martin Zaiss, René Wittmer, Heiko Ihrig und Markus Henrich als kleines Dankeschön für drei schöne Turniertage ein 5-Liter Bierfass aus der Heimatstadt und liesen beim legendären Grümpel-Aprés in der Faustballhütte am Biesigstadion das Turnier ausklingen.
 
 
 
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Markus Pfründer: Jahresausflug der Abteilung Männer IV des TV Eppingen
Tiefe Schluchten und Wildwasser-Rafting
 
Eppingen. Wellen, Walzen, Brecher und Felsen: mitreissende Erlebnisse sammelten die Turner der Abteilung Männer IV des TV Eppingen bei ihrem Jahresausflug nach Imst in Österreich. Drei Tage mit Rafting und Canyoning sorgten für Adrenalin pur. Für die elf Turner um Abteilungsleiter Stefan Schick, den beiden Organisatoren Bernhard Mairhofer und Harry Wirth war das Outdoorzentrum in Imst Ausgangspunkt und Domizil zugleich. Es liegt auf einer Sonnenterasse über dem Inntal in dem Weiler Gunglgrün, etwa zwei Kilometer vom Imster Zentrum entfernt. Am ersten Tag ging es mit dem Raft auf die Inn durch die Imster Schlucht. Das sportliche Training auf der "Kampflinie" - also der sportlichsten Routenführung - stand im Mittelpunkt. Dazu kam neben intensivem Kehrwassertraining auch Wildwasserschwimmen, Rettungsübungen und eine Trainingskenterung im etwas ruhigeren Strömungsbereich. Mit Neoprenanzügen, -jacken und -schuhen, Schwimmwesten und Helmen ausgestattet ging es in das sieben Grad kalte Wasser. Diese Tour war Zugangsvoraussetzung für das zweite Wildwasser-Rafting am darauffolgenden Tag. Auf dem eigenwilligen Alpenfluss Sanna herrschten nochmals andere Gestzmäßigkeiten. Mit höherer Geschwindigkeit ging es über Wellen, Walzen vorbei an Brecher und Felsen flussabwärts bis die Sanna in den Inn mündete. Dritter und letzter Teil des Ausfluges war das Canyoning im Lower Bich Canyon im Ötztal. Millionen Jahre alte Felsformationen, smaragdgrüne Wasserpools, pure Wildnis, tosende Wasserfälle und steile Wände sorgten für die ultimative Begegnung mit der Natur. Auf einer Strecke von etwa 700 Metern ging es 150 Höhenmeter die Schlucht zu Fuss hinunter. Ausgerüstet mit Bergschuhen über dicken Neoprensocken, Gurtzeug und Helm hieß es für alle: Schwimmen, Rutschen, Springen, Abseilen und Laufen. Natürliche Rutschen von bis zu acht Meter Tiefe in der Gischt der Wasserfälle und Sprünge bis zu zwölf Meter Höhe in die Tumpen, natürliche Pools, waren Nervenkitzel pur. Bei einem Grillabend liesen Thomas Lang, Matthias Veith, Heiko Ihrig, Markus Pfründer, Martin Zaiß, Stefan Schick, Bernhard Mairhofer, Harry Wirth, René Wittmer, Jochen Oppolzer und Heiko Utescheny die Erlebnisse nochmals revuepassieren und spekulierten darüber wo das neu ausgeloste Planungskomiteé die Gruppe im nächsten Jahr hinführen wird.
Diese spielt auch keine Rolle mehr für den, der aus zwölf Metern in schäumendes Gletscherwasser springt um danach unter dem donnernden Wasserfall eine entspannende Dusche zu genießen.
 
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Markus Pfründer: Mini-Trainer-Ausbildung des Elsenz-Turngau
Grundkenntnisse des Turnens vermittelt

Sulzfeld. Früh übt sich: auf große Resonanz traf die Mini-Trainer-Ausbildung des Elsenz-Turngaus in der Ravensburghalle. Der zweite und letzte Teil dieses Basislehrgangs für junge Helfer ab zehn Jahren und Erwachsene beinhaltete Elemente aus der Leichtathletik und des Gerätturnens.
Mit über 20 Teilnehmern aus Mühlbach, Rohrbach a.G., Meckesheim, Waibstadt, Neckarbischofsheim, Michelfeld, Weiler und Gemmingen war der Lehrgang frühzeitig ausgebucht. In fünf Stunden bekamen die ehrenamtlichen Helfer der Vereine turnerisches Grundwissen vermittelt. Die Fachwartinnen des Elsenz-Turngaus für Kinder- beziehungsweise Gerätturnen Carmen Filsinger und Sabine Haider gaben erste Einblicke in den Ablauf einer Übungsstunde. "Ziel ist es, Einblicke in das Gerätturnen und die Leichtathletik zu bekommen", so Sabine Haider. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es um den Aufbau einer Übungsstunde mit dem Reck und Übungen zur Schulung des Gleichgewichts. Aus dem Fachbereich Leichtathletik stand der Sprint mit seinen verschiedenen Phasen im Mittelpunkt. Die Nachwuchstrainer befassten sich zunächst bei Sabine Haider mit dem Aufbau eines Balanciergartens. Es ging über Wackelböden und Wackelbänke hoch auf den Stufenbarren über Turnbänke und Trampoline wieder zurück. Stütz und Haltekraft-Training, Hüftaufschwung, Umschwung und Felgunterschwung waren die Schwerpunktthemen am Reck. Dabei wurde immer wieder auf die Grundregel für die Hilfestellung "so wenig wie möglich, so viel wie nötig" verwiesen. Aus dem leichtathletischen Bereich gab die Gaukinderturnwartin Carmen Filsinger zahlreiche Tipps. Für den Sprint wurde die richtige Technik anhand zahlreicher Beispiele vermittelt und die häufigsten Fehler beim Sprinten angesprochen. Bei der abschließenden Besprechung waren sich alle Teilnehmer einig: "Wir haben viel gelernt und können die neuen Ideen in die Turnstunden unserer Vereine mit einbringen".
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Markus Pfründer: Vorbericht 10. Ottilienberglauf Eppingen
Startschuss für den 10. Ottilienberglauf

Auf die Plätze, fertig, los: Am Samstag, 7. Mai steigt der zehnte Ottilienberglauf des TV Eppingen. Die Vorbereitungen für eines der größten Laufereignisse im Kraichgau sind abgeschlossen, der Startschuss kann kommen. 500 Läufer aus ganz Süddeutschland werden im Kraichgaustadion erwartet.
"Bereits drei Wochen vor dem Lauf waren schon 80 Voranmeldungen eingegangen", berichtete Willi Kimmel vom Organisationsteam der Laufgruppe des TV Eppingen und verwies gleichzeitig auf die grundsätzlich sehr späte Voranmeldung der Läufer. Viele Läufer melden sich wetterabhängig an: "Wobei es im schönen Hardwald wegen dem dichten Blätterdach kein falsches Wetter gibt", so Kimmel. Teilnehmer aus dem angrenzendem Elsass, der Schweiz und Berlin werden erwartet. Viele Sportler sind Wiederholungstäter und kommen jedes Jahr wieder. Die Läufer des Zehn- und 20-Kilometer-Laufes erwartet eine höchste Steigung von 17 Prozent und ein maximales Gefälle von 15 Prozent im Eppinger Hardwald. Der Ottilienberglauf zählt deswegen zu einem der anspruchsvollsten und landschaftlich reizvollsten Waldläufe der Region. Die Waldwege, auf denen gelaufen wird, sind griffig, angenehm für die Kniegelenke und deshalb knochenschonender als viele Straßenläufe. Für den Fünf-Kilometer-Jedermannlauf wurde eine deutlich flachere und daher für Walking- und Laufanfänger gleichermaßen geeignete Rundstrecke ausgewählt. An der Laufstrecke wird den Teilnehmern kostenlos warmer Tee und kühles Wasser gereicht, im Kraichgaustadion bekommen die Läufer frisches Obst und Milchmixgetränke zur Stärkung. Aufgrund des Jubiläums werden in diesem Jahr zahlreiche Überraschungen und Sonderpreise vergeben.
Beim Fünf-Kilometer-Lauf gibt es eine Schul- und Firmenmannschaftswertung. Hier zählt nicht die Schnelligkeit, sondern es gilt, mit möglichst vielen Klassenkameraden oder Geschäftskollegen über die fünf Kilometer ins Ziel zu kommen. Das teilnehmerstärkste Team erhält einen Sonderpreis. Weitere Sachpreise gibt es für die ersten drei der Gesamtwertung und für den ersten Platz der Altersklasse. "Wir haben einen familienfreundlichen Lauf", so Kimmel. Deshalb kommen auch die Kleinsten in Eppingen auf ihre Kosten: Mit zwei AOK-Kinderläufen (fünf bis sieben Jahre und acht bis elf Jahre), unterteilt in die Mini- und Maxi-Klasse, wird der großen Resonanz der Vorjahre Rechnung getragen. Eine weitere Besonderheit ist, dass alle Schüler an allen Läufen kostenlos an den Start gehen können und zusätzlich zwei ipods verlost werden.
Der Startschuss für den Fünf-Kilometer-Jedermann-Lauf fällt um 13.45 Uhr. Um 15 Uhr folgen die Zehn-Kilometer- und Halbmarathon-Läufer. Die Startgebühr beträgt für den 5-km-Lauf 6 Euro, die 10 km kosten 7 Euro und für den Halbmarathon müssen 9 Euro bezahlt werden. Walker laufen 1 Euro günstiger. Für eine Anmeldung am Lauftag bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start wird eine zusätzliche Nachmeldegebühr von 3 Euro erhoben. Der Ottilienberglauf zählt automatisch zum Lauf-Cup der Heuchelberg-Kellerei, zu dem auch der Unterlandlauf in Schwaigern und der Heuchelberglauf in Leingarten gehören. Das Turnerheim ist ab Mittag bewirtet.
Weitere Informationen gibt es unter www.ottilienberglauf.de oder bei Klaus Zürner, Telefon 07262/20014 oder Mobil 0171/8072572.
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Markus Pfründer: Mitgliederversammlung TV Eppingen
Rückgang von ehrenamtlichem Engagement bedauert

Eppingen. Mit gedämpftem Optimismus startet der TV Eppingen in sein 146. Vereinsjahr. Bei der Mitgliederversammlung im Turnerheim stand neben dem Rück- und Ausblick auf das Vereinsgeschehen auch die nachlassende Bereitschaft im Ehrenamt auf der Tagesordnung.
"Wenn wir keine zusätzlichen ehrenamtlichen Mitarbeiter finden, werden wir gezwungen, immer mehr Arbeiten von bezahlten Kräften erledigen zu lassen", so die Vorsitzende des TV Eppingen Edith Kobold. Gestiegene Anforderungen, eine zunehmende Bürokratisierung und ein gleichzeitiger Rückgang an ehrenamtlichen Helfern bringen viele freiwillige Mitarbeiter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Suche nach Trainern und Helfern in den Kinderabteilungen sei ebenfalls mühsam: "Wir müssen Eltern vertrösten, weil unsere Aufnahmekapazitäten erschöpft sind." Ebenfalls mangelt es dem Verein an Übungsstätten. Deshalb soll im kommenden Jahr der Ausbau eines bisherigen Abstellraums im Turnerheim zu einem weiteren Gymnastikraum erfolgen.
Der Trend sämtlicher Turn- und Sportvereine in Bezug auf die Mitgliederzahlen hat nun auch den TV Eppingen erreicht. Die Mitgliederzahlen sanken seit Jahren erstmals bei 139 Austritten und 102 Eintritten von 1752 auf 1715 Mitglieder. Etwa 140 Ehrenamtliche, viele davon in Doppelfunktion, trugen zum Gelingen eines guten Sportjahres bei.
Kassenwart Hartmut Staub berichtete, dass der Turnverein nach dem Erweiterungs- und Umbau des Turnerheims vor zwölf Jahren sämtliche Darlehen zurückbezahlt hat. Als erhöhter Kostenfaktor schlugen die gestiegenen Hallennutzungsgebühren zu Buche.
"Der Turnverein leistet in puncto Zuverlässigkeit, sozialer Verantwortung und Integration für die Stadt Eppingen Enormes", lobt Ehrenmitglied Karl Hecker bei der Entlastung der Vorstandschaft das Engagement im Verein. Über Aktivitäten aus dem Turn- und Sportbetrieb berichtete die stellvertretende Vorsitzende Ute Schäfer-Kern. Die Abteilungen Tischtennis, Volleyball, Langlauf, Gerätturnen und Leichtathletik konnten im leistungssportlichen Bereich zahlreiche Erfolge feiern. Die stellvertretende Vorsitzende Anke Illg informierte über die Bereiche Gesundheitssport und Kurse, Kooperation Schule und Verein, Kinder- und Jugendarbeit sowie Aus- und Fortbildungen der Übungsleiter. Elke Cardoso und Franziska Haas legten in der Sportschule Steinbach erfolgreich ihre Trainerausbildung im Bereich Leichtathletik ab. Für den Bereich Kinderturnen absovieren zur Zeit Tanja Probst und Sibylle Müller die denzentrale Grundausbildung im Elsenz-Turngau. Neben den Trainerlehrgängen wurden zahlreiche fachspezifischen Lehrgänge in den Sportschulen Schöneck und Steinbach besucht. Anke Illg verwies besonders auf den am 23. Oktober diesen Jahres in Zusammenarbeit mit der AOK angeboten Well-Fit-Tag.
Für jahrelange Mitarbeit im Wirtschaftsdienst des Turnvereins wurden Traudel Hagenbucher, Ernst Brunner und Harald Wieser verabschiedet. Als langjährige Trainerinnen der Aerobic-Abteilung schieden Leni Eiermann und Ute Lins aus.
 
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Sarina Pfründer: Dezentrale Grundausbildung nach sechs Jahren wieder auf Turngauebene
Nach Jahren wieder dezentrale Grundausbildung im Elsenz-Turngau

Das erste von insgesamt drei Modulen der denzentralen Grundausbildung zur Erlangung der Übungsleiterlizenz im Elsenz-Turngau ist absolviert: Nach sechs Jahren Abstinenz führte der Elsenz-Turngau erstmals wieder die Grundausbildung auf Gauebene durch.
"Die Qualität und die Anzahl der Übungsleiter sichert neben den erforderlichen Hallenkapazitäten den Fortbestand der Vereine", so der Turngauvorsitzende des Elsenz-Turngaus Markus Pfründer. Die Vereine klagen zunehmend über einen Mangel an Übungsleiter. Umso erfreulicher sei es, dass im Elsenz-Turngau der Lehrgang auf eine gute Ressonanz stoße. Zwölf Übunglseiter und Helfer aus Angelbachtal, Eppingen, Hoffenheim, Kirchardt, Sinsheim und Waibstadt nahmen am ersten Modul bestehend aus zwei Tagen mit überfachlichen Inhalten in Eppingen teil. Außerdem kamen Teilnehmer vom Turngau Mannheim und Pforzheim hinzu. Die Inhalte wurden in Theorie und Praxis von den beiden Referenten Thomas Kaiser vom TV Waibstadt und Martin Zaiß vom TV Eppingen vermittelt. Schwerpunkte waren die Themen Ausbildung und Struktur des Badischen Turnerbundes, Ausdauer, Einführung in die Trainingslehre, Sportmedizin sowie Sozialkompetenz. Die Ausbildung auf der ersten Lizenzstufe führt entweder zum Übungleiter oder Trainer mit C-Lizenz. Sie umfasst insgesamt 120 Lerneinheiten á 45 Minuten. Diese gliedern sich in die drei Teile Grund-, Aufbau- und Prüfungslehrgang mit je 40 Lerneinheiten, wobei der Aufbau und der Prüfungslehrgang in der Sportschule durchgeführt wird. Im Elsenz-Turngau wird das Modul zwei mit dem Schwerpunkt Eltern-, Kind-/Kleinkindturnen, Kinder-/Jugendturnen, Gerätturnen sowie die Module drei mit wahlweise Kinder-/Jugendturnen oder Gerätturnen angeboten. Das zweite Modul findet am Sonntag, 8. Mai in der Sporthalle in Waibstadt statt.
 
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Markus Pfründer: Eppinger Turner testeten Faustball
Faustball als Trainingseinheit
Eppingen. Eine besondere Unterrichtsstunde erlebten die Turner des TV Eppingen der Abteilung Männer IV in der Hellberghalle: Rainer Frommknecht, Fachwart Faustball des Elsenz-Turngaus und zugleich Beauftragter für Lehrwesen im Bereich Faustball des Badischen Turner-Bundes hielt ein Einführungstraining dieser Turnsportart in der Fachwerkstadt ab.
"Faustball ist ein Spiel, bei dem der Ball mit dem Arm oder mit der Faust geschlagen wird", so der Bundesligatrainer aus Waibstadt Rainer Frommknecht. Es wird im Sommer auf Rasen und im Winter in der Halle gespielt. Der Spielgedanke ist ähnlich wie beim Volleyball: Ein Ball wird mittels Angabe in gegnerische Feld befördert, dort angenommen, zugespielt und schließlich wieder zurückgeschlagen. Anders als beim Volleyball darf der Ball jedoch vor jedem Schlag einmal den Boden berühren. Durch das größere Spielfeld und die kleinere Anzahl mit nur fünf Spielern ergibt sich eine völlig andere Ausrichtung der Schläge - nämlich in die Weite - und ein viel spektakulärerer Spielverlauf. "Die Positionen sind fest, es gibt also Spezialisten für Angriff, Zuspiel und Verteidigung", erklärte Frommknecht. Faustball wird in Deutschland von über 30000 Personen gespielt. International beherrschen Deutschland, Österreich, Schweiz und Brasilien die Szene.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung und einer Aufwärmphase wurden auch schon die ersten Bälle über das etwa 1,80 Meter hohe Band geschlagen. Mit viel Spass und sportlichem Ehrgeiz wurde die in Eppingen schon lange nicht mehr gespielte Sportart zwei Stunden getestet. Im Anschluss an die sehr kurzweilige und informative Trainingseinheit liesen die Turner zusammen mit Rainer Frommknecht den Abend bei einem zünftigen Vesper ausklingen. Der Abteilungsleiter Stefan Schick überreichte Rainer Frommknecht als Dank ein Bierpräsent und meinte: "Bestimmt wird ab jetzt auch in Eppingen öfter Faustball gespielt". Voller Motivation wollen die Turner nun das Gerümpelturnier Ende Juni in Waibstadt in Angriff nehmen.
 
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Markus Pfründer: Gauentscheid Mannschafts- und Einzelwettkämpfe im Gerätturnen in Sulzfeld
Gauentscheid eröffnet Hallensaison im Gerätturnen
Sulzfeld. 204 Kinder und Jugendliche aus acht Vereinen eröffneten mit den Wintermannschafts- und Einzelwettkämpfen das Wettkampfjahr 2011 der Gerätturner im Elsenz-Turngau. Über 300 Besucher erlebten leistungsorientiertes Gerätturnen auf hohem Niveau in der Ravensburghalle.
Über die Austragung dieses publikumswirksamen Wettkampfes in ihrer Gemeinde freute sich Bürgermeisterin Sarina Pfründer und stellte Sulzfeld als Sporthochburg heraus. Der Gauentscheid gehört zu den gerätturnerischen Höhepunkten im Elsenz-Turngau und ist für viele Turner der Start in die neue Wettkampfsaison. "Die erlangten Qualifikationen aus den wochenlangen Trainingseinheiten müssen nun abgerufen werden", so der Gau-Oberturnwart des Elsenz-Turngaus Gerhard Henrich. Turnerinnen und Turner aus Bad Rappenau, Epfenbach, Eppingen, Kirchardt, Neckarbischofsheim, Sinsheim, Sulzfeld und Waibstadt waren mit dabei. Der TV Waibstadt war mit 51 Turnerinnen und Turnern vor dem TV Eppingen (43) und dem TV Sinsheim (27) der teilnehmerstärkste Verein. "Die Zahl der Teilnehmer ist seit Jahren konstant", freute sich die Gaufachwartin für Gerätturnen Sabine Haider. Dabei machen die Turnerinnen über drei Viertel der Meldungen aus. Doch auch bei den mänlichen Nachwuchsturnern konnte immerhin die gute Teilnehmerzahl mit 47 Turnern aus Bad Rappenau, Eppingen, Sinsheim und Waibstadt aus den Vorjahren gehalten werden. Die alljährlich ausgetragenen Mannschafts- und Einzelwettkämpfe werden in altersspezifischen Gau- und Bezirksklassen ausgetragen. Am Vormittag turnte die männliche Jugend, am Nachmittag liefen die Mädchen mit viel Beifall begleitet in die Halle ein. Eine Mannschaft bestand aus bis zu fünf Turnerinnen oder Turnern. Die drei besten Wertungen an jedem Gerät ergaben das Mannschaftsergebnis. Zusätzlich erfolgte in den Altersklassen C und A/B der Gau- und Bezirksklasse eine Einzelwertung innerhalb der Mannschaftswettkämpfe. Daher konnten auch Einzelteilnehmer starten, wenn keine komplette Mannschaft gestellt werden konnte. Die Jungen der Gauklasse turnten einen Vierkampf bestehend aus Barren, Boden, Reck und Sprung. In der Bezirksklasse kamen noch die Turngeräte Ringe und Pauschpferd hinzu. Die Mädchen absolvierten ebenfalls einen "olympischen" Vierkampf am Schwebebalken, Stufenbarren, Boden und Sprung. Die verschiedenen Mannschaften versuchten sich für den Bezirksentscheid zu qualifizieren. Während die Wettkämpfe in der Gauklasse nicht weiterführten, erreichten die beiden Erstplatzierten in der Bezirksklasse den Bezirksentscheid am Sonntag, 10. April ebenfalls im Elsenz-Turngau, in Michelfeld. Dort messen sich die Turner des Elsenz-Turngaus mit den Turngauen aus Heidelberg, Main-Neckar und Mannheim.
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Markus Pfründer: Ehrungen für besondere Verdienste beim TV Eppingen
"Die Gerechtigkeit hat ihren guten Tag"
Eppingen. Was wäre der Turnverein ohne treue Mitglieder und fleißige Helfer? Beim fünften Ehrungsempfang im Turnerheim wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue oder besondere ehrenamtliche Verdienste ausgezeichnet. "Ehrungen das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat", zitierte die Vorsitzende des TV Eppingen Edith Kobold den ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer. Die Quellenangabe sei ja seit zu Guttenberg besonders wichtig und richtig. Ehrungen seien eine der wenigen Möglichkeiten die ein Verein hat, seine Ehrenamtsträger herauszustellen und die geleistete Arbeit zu belohnen. Für eine 20 Jahre lange verdienstvolle Tätigigkeit als Geschäftsträger im Turnverein konnten Maria Bager und Jochen Oppolzer vom stellvertretenden Turngauvorsitzenden des Elsenz-Turngaus Jürgen Widmann mit der Gau-Ehrennadel in Gold ausgezeichnet werden. Auf eine 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Geschäftsträger brachten es Anke Illg, Carola Kächele, Thomas Lang, Markus Pfründer und Hartmut Staub. Sie wurden mit der Gau-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. "Ehre dem Ehre gebührt", fasste Widmann kurz zusammen und lobte die regelmäßige Antragsstellung des Turnverein: "Ehre kann nur jemand zuteil werden, wenn an die bestimmten Personen auch gedacht wird und die Verantwortlichen des Vereins auch das Notwendige in die Wege leiten". Bei den Vereinsehrungen wurden Heike Armbruster, Dietmar Beisel, Sven Ostertag, Tanja Probst und Stefan Schick mit der bronzenen Vereinsehrennadel, die ausschließlich an Geschäftsträger verliehen wird ausgezeichnet. Für 20 Jahre lange aktive oder 25-jährige passive Mitgliedschaft nahmen Norbert Baumann, Elke Decker, Michael Dotterer, Peter Erhardt, Hartmut Kächele, Jochen Kundt, Andreas Maier, Beate Mireisz, Angelika Müller und Michael Rossbach die silberne Vereinsehrennadel von TV-Chefin Edith Kobold in Empfang. Die Vereinsehrennadel in Gold wurde für eine drei Jahrzehnte aktive beziehungsweise 35 Jahre passive Mitgliedschaft oder besondere Verdienste um den Verein verliehen. Mit der Vereinsehrennadel in Gold wurden Bettina Bauer, Helmut Binder, Berthold Ehehalt, Matthias Heitz, Jochen Killinger, Ute Lins, Renate Maier, Thomas Pfeffer, Inge Rossbach, Andrea und Manfred Salzl, Rüdiger Schwenda, Volker Schwenda, Markus Stöcklmayer, Birgit Tuischer und Martin Zaiß ausgezeichnet. Musikalisch wurde die festliche Veranstaltung von Cornelia Gebhardt umrahmt.
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Markus Pfründer: Sportlerehrung beim TV Eppingen

"Leistungssportler sind das Salz in der Suppe"

Eppingen. Der Turnverein hat seine erfolgreichsten Sportler im Jahr 2010 für besonders herausragende Leistungen ausgezeichnet. Nahezu 50 Turner, Leichtathleten, Volleyballer und Tischtennisspieler wurden in einer Feierstunde mit anschließendem Stehempfang im Turnerheim geehrt. "Der Breitensport ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins, doch wären wir ohne unsere Leistungssportler wie eine Suppe ohne Salz", so die Vorsitzende des Eppinger Turnervereins Edith Kobold. Geehrt wurden herausragende Platzierungen auf Gau-, Kreis-, Landes- und Bundesebene.
Für erste Platzierungen beim Gau-Kinderturnfest oder den Herbst-Einzelwettkämpfen des Elsenz-Turngaus konnten die Gerätturner Alicia Feist, Klara Henrich, Meike Jung, Nadine Lang, Nicole Reimold, Alicia Wittmer und Louisa Zaiß geehrt werden. Bei den Leichtathleten zählen Mario Hettler, Felix Lahme, Magdalena Polster, Andrea Pottiez, Ruven Renz und Florian Schäfer schon seit Jahren zu den Aushängeschildern des Eppinger Großvereins. Mario Hettler erreichte sechs erste Plätze bei Baden-Württembergischen-, Regio- und Kreismeisterschaften sowie einen weiteren zweiten Platz bei Baden-Württembergischen Meisterschaften und einen 14. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Speerwurf. Mit einem hervorragenden dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Dreisprung sowie sechs ersten Plätzen bei Kreis-, Regio-, Badischen- und Süddeutschen Meisterschaften kehrte der Ausnahmeathlet im vergangenen Jahr in den Kraichgau zurück. Auf Grund der guten Leistungen wurde Lahme in den Kader des Deutschen Leichtathletikverbandes berufen. Magdalena Polster und Ruven Renz bestachen durch ihre Vielseitigkeit. Fünf beziehungsweise vier erste Plätze bei Kreismeisterschaften im Weitsprung, Diskus, Hochsprung, Sprint, Hürdenlauf und Vier-Kampf waren das Ergebnis der vielen Trainingseinheiten. Die Hochspringerin Andrea Pottiez kam als Vize-Europameisterin sowie als Baden-Württembergische Meisterin und Deutsche Vizemeisterin von den Senioren-Meisterschaften zurück. Florian Schäfer sprang im Dreisprung auf den ersten Platz bei den Baden-Württembergischen A-Jugend Meisterschaften und auf den zweiten Platz bei den Badischen A-Jugend Meisterschaften.
Überaus erfolgreich waren die Tischtennisspieler in der abgelaufenen Saison. Die erste Herrenmannschaft mit Lukas Benz, Uwe Eckert, Wolfgang Kistler, Thomas Kruschyna, David Pfefferle und Michael Stoffl wurde Mannschaftsmeister in der Kreisliga A Süd. Marcel Diewert, Christian Geiger, Daniel Sokopp und Daniel Szilvas sicherten sich die Jugendmeisterschaft in der Bezirksliga. "Die Erfolge zeigen, dass der Turnverein lebt", freute sich Edith Kobold.
 
 
 
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Gerätturner in der Gauliga auf Platz vier

Eppingen. Die Turner des TV Eppingen schließen die Ligarunde auf Platz vier ab und verpassen damit knapp einen Platz auf dem Treppchen.
Nach einem fünften Platz in der Gauliga des Heidelberger Turngaus in der vergangen Saison gelang den Turnern aus der Fachwerkstadt in diesem Jahr ein guter vierter Platz. Sie mussten sich in der abgelaufenen Saison lediglich der SG Kirchheim, dem TV Waibstadt und dem TV Eberbach geschlagen geben. Auf den Plätzen fünf und sechs reihten sich der FC Hettingen sowie die SG Walldorf ein. "Wir sind mit dieser Steigerung zufrieden", bilanziert der Eppinger Trainer Thomas Lang unterstützt von Martin Kemmler, Jochen Killinger und Martin Zaiß. Die Turner hatten insgesamt drei Wettkampftermine, einer davon als Heimwettkampf. Die Kür modifiziert besteht aus einem Geräte-6-Kampf mit Reck, Boden, Barren, Sprung, Pauschpferd und Ringen. Gefordert waren pro Gerät drei Elementgruppen und je Gerät fünf Elemente plus Abgang. Zur Mannschaft gehörten Amari Kränkel, Joshua Kemmler, Thomas Mairhofer, Alen Deleut, Axel Hauber und Nino Böhm. "Alle Elementgruppen wurden von der Mannschaft erfüllt. An der Ausführung müssen wir noch arbeiten", resümierte Lang und gibt das Ziel "einen guten Mittelfeldplatz" für die nächste Saison vor.
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Markus Pfründer: Vorbericht Ottilienberglauf
Eine runde Sache - 10 Jahre Ottilienberglauf


Eppingen. Die Vorbereitungen befinden sich in der heißen Phase: Am 7. Mai startet der 10. Ottilienbergauf rund um das Kraichgaustadion und es soll zum ersten Mal in der Geschichte des Turnverein Eppingen die Marke von 500 Teilnehmern erreicht werden.
Das Orga-Team der Laufgruppe um Klaus Zürner hat inzwischen Erfahrung. "Trotzdem geht aber das Kibbeln jetzt schon los", gibt Mitorganisator Willi Kimmel zu und lächelt. Die rund ein dutzend Organisatoren haben alle Hände voll zu tun. 7000 Handzettel und Ausschreibungen wollen verteilt sowie rund 60 Helfer eingeteilt werden. Zahlreiche Höhepunkte und Besonderheiten soll es zum 10. Geburtstag geben. "Erstmals wird eine individuelle elektronische Chipmessung eingesetzt", berichtet Salvatore Accurso vom Orga-Team. Von anfänglicher manueller über halbautomatische Zeitmessung ist man nun bei der Chip-Technologie, der Echtzeitmessung angelangt. Dadurch soll es am Start keine Drängelei geben und entspannter ablaufen. "Die Zeit fängt erst beim Überschreiten der Startlinie an zu laufen", so Accurso. Eine Besonderheit in Eppingen, da normalerweise diese professionelle Art der Zeitmessung erst bei wesentlich teilnehmerstärkeren Läufen eingesetzt wird. Auf die Läufer wartet eine 5-km-Lauf und Walking-Strecke, ein 10-km-Lauf sowie eine Halbmarathondistanz durch den Eppinger Hardwald. Durch die beiden kostenfreien AOK-Kinderläufe, Mini von fünf bis sieben Jahren und Maxi von acht bis elf Jahren, besteht für die ganze Familie die Möglichkeit mitzumachen und die Kinder erhalten zusätzlich eine schöne Überraschung. Außerdem werden zahlreiche Sonderpreise wie beispielsweise für den ältesten Läufer, die teilnehmerstärkste Schulmannschaft (mindestens zwölf Teilnehmer), Firmenmannschaft oder Walking-Gruppe angeboten. Die schnellste Mannschaft auf der 10-km- und Halbmarathondistanz wird ebenfalls gewertet. Zusätzlich erhält jeder Läufer im Ziel ein für Eppingen typisches Kartoffel- und Zwiebelsäckchen. Als Hauptgewinn bei einer Sonderverlosung, an der auch Zuschauer teilnehmen können, winkt eine Woche in einem Ferienhaus in Süditalien im Wert von 500 Euro. Die Meldegebühren liegen bei Anmeldung bis 6. Mai zwischen fünf und neun Euro je nach Lauf. "Damit liegen wir mit unseren Startgebühren sehr günstig", eklärt Klaus Zürner. Der Ottilienbergauf liegt eine Woche vor dem Trollingermarathon und kann somit optimal zur Vorbereitung genutzt werden. Er zählt automtisch zum Heuchelberg Weingärtner Lauf-Cup bestehend aus dem Unterlandlauf in Schwaigern und dem Heuchelberglauf in Leingarten. Aber grundsätzlich gilt: "Es ist ein Lauf für Jedermann", freut sich Zürner und ist sich sicher das Teilnehmerlimit von 500 Läufern zu knacken. Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.ottilienberglauf.de.

 
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die Sportabzeichenabsolventen geehrt von Heinrich Vogel rechts
Markus Pfründer: Sportabzeichenverleihung am Stützpunkt Eppingen
Neuer Teilnehmerrekord beim Sportabzeichenwettbewerb
Eppingen. Der Sportabzeichenwettbewerb ist beliebt wie noch nie: mit der Verleihung der 139 Urkunden und Abzeichen wurde die Sportabzeichensaison 2010 im Turnerheim des TV Eppingen mit einem neuen Teilnehmerrekord abgeschlossen. Nach dem Rekord im Jahr 2009 mit 127 Abzeichen konnte im vergangenen Jahr der Rekord gleich nochmals nach oben geschraubt werden. Das große Engagement von Heinrich Vogel als Stützpunktleiter und Sportabzeichenobmann und seinen Helfern zahlt sich aus. An insgesamt 35 Terminen konnte trainiert werden und die Abnahme erfogen. Besonders erfreut zeigte sich der Stützpunktleiter über die 52 Jugendlichen, die die Bedingungen zum Erwerb des Sportabzeichens erfüllt haben. Die Stadt Eppingen übernehme hierbei die Sportabzeichengebühr für alle Kinder und Jugendlichen und lebe somit eine aktive Sportförderung.
Mit 53 erfolgreichen Wiederholungen führt Karl Hecker vor Helga Barth mit 42 Wiederholungen und dem Ehrenvorsitzenden des Turnverein Hartmut Stunz mit 41 bestandenen Sportabzeichen die Liste der "Wiederholungstäter" an. "Der Weg zum Sportabzeichen setzt regelmäßiges Training voraus", so Vogel.
Mit insgesamt 139 errungenen Abzeichen zählt Eppingen als Sportabzeichenhochburg im Sportkreis Sinsheim. 87 Erwachsene und 52 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 17 Jahren unterzogen sich im vergangenen Jahr dem Fitnesstest. Die Prüfungstermine umfassten Leichtathletik, Turnen, Schwimmen, Wandern und Radfahren. Zu den fünf erforderlichen Leistungsgruppen gehören Schwimmen, Sprung, Lauf, Stoß oder Wurf und Ausdauer. Dabei sei gerade in Eppingen die 20-Kilometer Wanderung und der Fahrradsprint mit fliegendem Start über 300 Meter für Frauen und 500 Meter für Männer zur Gelenkschonung für ältere Bewerber besonders beliebt.
Robert Gruber gehört mit seinen 84 Jahren neben Adalbert Barth mit 83 Jahren zu den ältesten Teilnehmern der Breitensportolympiade. Eine besondere Würdigung erhielten in diesem Jahr für Wiederholungen mit Zahl Christa Edelmann, Peter Ehrhardt und Richard Robitschko (alle Gold 25), Richard Höfler, Karl Tagscherer (beide Gold 30), Katharina Tagscherer (Gold 35) sowie Ursula Bregler und Peter Bröcher (beide Gold 40).
Ein Novum sind die Familiensportabzeichen in der Fachwerkstadt. Hier gilt es mindestens drei Familienmitglieder einer Familie zu mobilisieren. Mit fünf Familienangehörigen gewann diesen Wettbewerb, an dem acht Familien teilnahmen, die Familie Jürgen und Anke Wirth mit Sabrina, Jonas und Sven. Info: Am Montag, 19. April um 18.30 Uhr beginnt mit dem ersten Sportabzeichentreff im Kraichgaustadion die neue Saison für den bundesweiten Fitnesstest. Zum Schluss der Veranstaltung ging der Dank der Vorsitzenden Edith Kobold an Heinrich Vogel und seine zahlreichen Helfer bei den Abnahmeterminen sowie Klaus Jost, Geschäftsführer der Firma Intersport Deutschland Heilbronn aus Kleingartach, der mit über 300 Beschäftigten einen Familiensporttag rund um das Turnerheim veranstaltete. Hierbei konnten ebenfalls Sportabzeichen erworben werden. Als Dankeschön wurde der Turnverein Eppingen mit einer großzügigen Geldspende bedacht.
Kindern und Jugendlichen bei der Sportabzeichenverleihung
 
links Karl Hecker (mit 53 Wiederholungen führend in Eppingen und vorne im Land Baden-Württemberg dabei), rechts Sportabzeichenobmann Heinrich Vogel.
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11.2.11: Helferessen beim Turnverein Eppingen
Gemütliches Helferessen für ehrenamtliche Helfer


Das Turnerheim Eppingen ist beim Helferessen voll besetzt: von den über 100 ehrenamtlichen Übungleitern, Abteilungsleitern und Helfern kamen 65 ins Turnerheim zum Helferfest.
"Es ist als Dankeschön für den großen ehrenamtlichen Einsatz zu sehen", fasste die Vorsitzende des TV Eppingen Edith Kobold zusammen. Als Dank lädt der Turnverein einmal im Jahr in seine gute Stube, dem Turnerheim ein. Insgesamt leistenn allein die Ehrenamtlichen beim TV Eppingen tausende Stunden. Bekocht wurden die Turner von der Talschenke mit Kalbsgulasch, Schnitzel, Spätzle, Salaten und einem leckeren Nachtisch. Bei vielen Gesprächen, schönen Erinnerungen und neuen Planungen ging der Abend für alle Teilnehmer schnell vorbei.
 
 
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12.2.11: Gauturntag des Elsenz-Turngaus in Bad Rappenau-Heinsheim
Rückblick und Zukunftserwartungen beim Gauturntag

Von Sarina Pfründer
Bad Rappenau-Heinsheim. Beim Gauturntag des Elsenz-Turngaus in Bad Rappenau-Heinsheim standen neben Neuwahlen ein Rückblick auf das abgelaufene Sportjahr sowie zahlreiche Bekanntgaben und Informationen rund um das Turnen auf der Tagesordnung.
Mit flotten Rhythmen sorgte der Spielmanns- und Fanfarenzug Waibstadt für die feierliche Eröffnung, bevor die Gastredner Staatssekretärin und Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, die Vorsitzende des TSV Heinsheim und zugleich stellvertretende Bürgermeisterin Gundi Störner, der Präsident des Badischen Turnerbundes Gerhard Mengesdorf, Leichtathletikkreisvorsitzender Roland Dworschak und Turngauvorsitzender des Nachbarturngaus Heilbronn Joachim Klotz ihre Grußworte an die Vereinsvertreter richteten.
"Wir sind mit dem abgelaufenen Sportjahr äußerst zufrieden" bilanzierte der Turngauvorsitzende Markus Pfründer. Obwohl die Mitgliederzahl leicht um 91 auf 17161 zurückgegangen ist, hat die Anzahl der Vereine um zwei auf 51 Mitgliedsvereine zugelegt. Man müsse aber den Trend beobachten und Aufklärungsarbeit bei den Bestandsmeldungen leisten. Aus überregionaler Sicht war das Landesturnfest in Offenburg mit über 10000 Teilnehmern der Höhepunkt im abgelaufenen Sportjahr. Bei den verschiedenen turnerischen und leichtathletischen Wettkämpfen sowie beim Gaukinderturnfest nahmen nahezu 1000 Kinder teil. "Je mehr sich ein Kind bewegt, um so mehr Vernetzungen gibt es im Kopf", stellte Staatssekretärin Gurr-Hirsch den positiven geistigen Nebeneffekt heraus. Zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen wie die Gauwanderung oder der Seniorennachmittag vervollständigten neben den Aus- und Fortbildungslehrgängen das Turngauangebot.
Neu in diesem Jahr ist der Turngau-Stammtisch am Freitag 8. April in Eppingen sowie eine Kinderturngala am Sonntag 9. Oktober in Bad Rappenau. Beim Ausblick ging der Turngauvorsitzende auf die zukünftig veränderten Rahmenbedingungen wie Demografie, Rückgang ehrenamtlicher Leistungsbereitschaft sowie die steigende Kostenstruktur ein. "Eine Verlässlichkeit der Politik in Bezug auf die Sportförderung, gute Nachwuchsarbeit und angemessene Mitgliedsbeiträge sind hierfür unabdingbar", so Pfründer. Der Präsident des Badischen Turnerbundes Mengesdorf pflichtete bei und sprach von einem "zunehmenden Wettbewerb in der Gesellschaft um Kinder".
Bei den Wahlen wurde der Turngauvorsitzende Markus Pfründer, stellvertetender Turngauvorsitzender Hans Dürre, Gaufachwart Finanzen Dr. Jürgen Mohr, Gaufachwart Leichtathletik Kurt Freischlag, Gaufachwart Gerätturnen Markus Henrich, Gaukinderturnwartin Carmen Filsinger, Gau-Kampfrichterwartin Xenia Himmelhan sowie die Kassenprüfer Lothar Scherer und Theo Jann für weitere zwei Jahre gewählt.