3. Ottilienberglauf 2004 Fotot: Markus Pfründer

genaue Informationen und vollständige Ergebnislisten
Siehe Homepage der Läufergruppe
 
Start 10 und 20 km Lauf
Erste Runde im Stadion
5 km Walking
Bambinirennen 800 m
 
 
Siegerin 20 km
Markus Pfründer: Dritter Ottilienberglauf in Eppingen
Run auf 3. Ottilienberglauf
Ideales Läuferwetter, eine anspruchsvolle Strecke und zahlreiche Zuschauer warteten auf die Teilnehmer beim dritten Ottilienberglauf des TV Eppingen. Über 300 Sportler lieferten sich in fünf verschiedenen Läufen spannende Wettkämpfe und markierten neue Streckenrekorde.
"Aufgrund des tollen Wetters habe ich mit noch mehr Teilnehmern gerechnet", meinte der Leiter der Läufergruppe des TV Eppingen Klaus Zürner. "Grund für die nur leicht gestiegene Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr könnte die Terminüberschneidung mit Läufen in Pfaffenhofen, Bruchsal und Heidelberg sein", bilanzierte das EDV-Team um Martin Lang. Die meisten Läufer kamen aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern in die Fachwerkstadt. Uwe Türk aus Berlin hatte die weiteste Anreise. "Ich besuche gleichzeitig noch meine Schwester Daniela Kemmler in Eppingen", begründete Uwe Türk die weite Reise. Pünktlich um neun Uhr fiel der Startschuss für den fünf-Kilometer-Lauf und die Walker. Joachim Bentz vom TV Kirchardt konnte diesen Lauf mit einer Zeit von 0:20,01 h für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei der Gesamtplatzierung landeten die beiden Schüler vom TV Eppingen Mario Hettler (0:21,23) und Florian Schäfer (0:22,01) mit neuen persönlichen Bestzeiten. Als beste Frau sicherte sich Gaby Krüger-Tinsahli aus Eppingen in der Gesamtwertung den elften Rang. Bereits nach 31 Minuten und 54 Sekunden erreichte auch schon Nicole Stock vom TSV Rudersberg als erste Walking-Teilnehmerin das Ziel. Ute Haas von der TSG Heilbronn erreichte mit einer Zeit von 0:37,36 h den zweiten Platz, gefolgt von Birgit Essig (0:37,42) vom TV Eppingen auf Platz drei.
Weitaus größer war das Starterfeld um zehn Uhr beim zehn- und 20-Kilometer-Lauf. "Ich bin schon zum zweiten Mal dabei und möchte meine Vorjahreszeit verbessern", erzählte Timo Sachsenheimer aus Mühlbach vor dem Start. Auf die Läufer wartete eine anspruchsvolle, bergige Strecke mit zahlreichen kräftezehrenden Anstiegen. Nach einer Runde im Kraichgaustadion ging es hinein in den Eppinger Hard-Wald. Die Rundstrecke verlief auf mit Splitt befestigten Fahrwegen entlang dem Hornbuckelweg über den Philosophenweg Richtung Stebbacher Steinbruch. Nach der "Mayer-Schleife" erfolgte ein Anstieg hoch zum Ottilienberg mit anschließendem Gefälle von bis zu 15 Prozent wieder zurück ins Kraichgaustadion.
Johann Utz vom Tri-Team Heuchelberg erreichte beim zehn-Kilometer-Lauf als erster Läufer das Ziel mit einer neuen Bestzeit und einem Vorsprung von 44 Sekunden auf seinen Teamkollege Sebastian Kiehle (0:36,02) und Matthias Nagel (0:37,05) vom TV Eppingen. Alle drei Läufer gehörten dem Heuchelberger Triathlon-Team aus Schwaigern an und nutzten den Lauf als Vorbereitung für die Deutschen Duathlon-Meisterschaften in Backnang. "Der Lauf ist der absolute Knaller und kommt mir als leichter Läufer zugute", meinte Johann Utz nach dem Lauf begeistert.
Den 58 Teilnehmern des 20-Kilometer-Laufs wurde auf der Stecke einiges abverlangt. Oleg Kranzschenko vom TV Flein erreichte nach einer Stunde, 15 Minuten und 46 Sekunden ebenfalls mit einer neuen Bestzeit das Ziel. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Uli Lüttel (1:16,30) von den Karlsruher Lemmingen und Skender Qerimi (1:19,46), der ohne Verein an den Start ging. "Es ist eine sehr gute, aber auch schwere Naturstrecke", so Oleg Kranzschenko, der mit hohen Erwartungen nach Eppingen angereist war. Bester Eppinger Läufer war Jürgen Heiker (1:25,52) auf einem sehr guten zehnten Platz. Als beste Läuferin kam Viola Mrachacz vom TV Eppingen mit einer Zeit von 1:35,27 Std. ins Ziel. "Ich nutze diesen Lauf als Vorbereitung für den Marathon in Karlsruhe im September", meinte Viola Mrachacz, die diese Strecke auch als Trainingstrecke nutzt.
Nach den Langläufen wurde erstmals ein Bambinlauf für Kinder bis zum Jahrgang 1993 angeboten. Nach zwei Stadionrunden bekamen alle Kinder eine Urkunde und ein kleines Geschenk ausgereicht. "Mit fast 40 Teilnehmern sorgte der Lauf für eine interessante Abwechslung im Stadion", meinte Klaus Zürner.
 
 
 
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