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Mit Optimismus geht der TV Eppingen
in sein 140. Vereinsjahr, in dem zahlreiche Aufgaben bevorstehen. Im Turnerheim
begrüßte der Vorsitzende Hartmut Stunz die Turner zur diesjährigen Mitgliederversammlung.
Im Blickpunkt standen das abgelaufene Sportjahr sowie ein Ausblick auf
die bevorstehenden Mittelkürzungen und der weiter steigende Kostendruck
im Jahr 2005.
"Darlehenszinsen und Schuldentilgung belasten die Vereinskasse erheblich",
so Hartmut Stunz mit Blick auf den immer noch ausstehenden Restzuschuss
des Badischen Turnerbundes. Zuätzliche Mehrkosten bei der Sportgerätebeschaffung
oder gestiegenen Gebühren für Lehrgänge und Seminare zwingen den Turnverein
zu einem Spagat. "Mit der Beitragsanpassung soll nur ein Kostenausgleich
stattfinden", erläuterte Hartmut Stunz. Im Vergleich zu anderen Turnvereinen
und zu gewerblichen Anbietern liege der TV Eppingen mit den Beiträgen
aber immer noch sehr kostengünstig.
Als "absolute Topveranstaltung" wurde das Hochsprungmeeting im vergangen
Jahr bezeichnet. Das Aufgebot an Athleten und die dargebotenen sportlichen
Leistungen beeindruckte selbst die Verantwortlichen von Eberstadt. Der
noch junge Ottilienberglauf hat sich ebenfalls gut etabliert und ist zu
einer überregionalen Großveranstaltung geworden.
Aus dem Bericht über den Turn- und Sportbetrieb von Jochen Oppolzer gingen
zahlreiche Erfolge und gesellschaftliche Veranstaltungen hervor. Im Jahr
2004 konnte die Leichtathletikabteilung auf eine besonders erfolgreiche
Saison zurückblicken. Jürgen Meyer vom TV Eppingen erreichte den ersten
Platz bei den Europameisterschaften im Zehnkampf und den zweiten Platz
bei den Hallenweltmeisterschaften im Fünfkampf. Die Laufgruppe hat sich
an 25 Volksläufen und Wettkämpfen beteiligt. Einen großen Zulauf erlebte
die Abteilung Kinderleichtathletik. Mit insgesamt 74 Kindern ist diese
Abteilung allerdings an der Kapazitätsgrenz angelangt. Da eine noch größere
Anzahl an Kindern nicht betreut werden kann, besteht bis auf weiteres
ein Aufnahmestopp. Die erwachsenen Gerätturnerinnen gingen erstmals mit
dem TV Waibstadt an den Start und landeten im abschließenden Ligafinale
auf einem siebten Rang.
Wie Edith Kobold berichtete, unterrichten beim Turnverein 22 ausgebildete
Übungsleiter und Lehrer. Weitere 56 Trainer und Helfer sind pro Woche
zwischen einer und sechs Stunden für die Mitglieder ehrenamtlich im Einsatz.
Mit zahlreichen Kooperationen zwischen Schulen und Verein, Gesundheitssportangeboten
und Kursen, die den Anforderungen des Deutschen Turnerbundes entsprechen,
haben auch Nichtmitglieder die Möglichkeit, das Angebot des größten Eppinger
Vereins zu nutzen. "Wir können weiterhin mit dem Qualitätssiegel Pluspunkt
Gesundheit werben", gab Edith Kobold bekannt.
Aus der Bilanz von Kassenwart Hartmut Staub gingen keine Unregelmäßigkeiten
hervor, so dass eine einstimmige Entlastung erfolgen konnte. " Mein Dank
geht an die zahlreichen Spender anlässlich des Turnerheimumbaus", freute
sich Hartmut Staub. Die Mitgliederzahl ist um 44 auf 1749 Mitglieder angewachsen.
"91 Prozent des Zuwachses stammt von Kindern und Jugendlichen", sagte
der stellvertretende Kassier Helmut Wieser. Deshalb lasse auch die Mitgliederstrukur
auf einen gesunden Verein schließen.
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Unter dem Motto "Kinder
in Schwung" stand das Forum Kinderturnen der Badischen-Turnerjugend in Meckesheim.
Über 100 Trainer und Übungsleiter aus dem gesamten Elsenz-Turngau und den
umliegenden Turngauen nutzten das Angebot zur Fort- und Weiterbildung.
"Die Teilnehmerzahl hat sich auf diesem Niveau eingependelt", freute sich
der Oberturnwart des Elsenz-Turngaus Gerhard Henrich. Anregungen und Ideen
für ein zeitgemäßes, gesundheitsorientiertes Kinderturnen für Kinder ab
drei Jahren war das zentrale Thema der Ganztagesveranstaltung. In drei Arbeitskreisen
wurden die Themen Kindertänze, Minitrampolin und Erste Hilfe aufbereitet.
"Die koordinativen Fähigkeiten sind dieses Jahr besonders gefragt, ebenso
wie die Konzentration, die in kleinen Tänzen und Singspielen abverlangt
wird", so die Landekinderturnwartin Kerstin Sauer.
Der Arbeitskreis von Nadine Dick befasste sich mit dem "1 x 1 des Minitrampolins".
Das Springen mit dem Minitrampolin erfreut sich bei Kindern sehr großer
Beliebtheit und der hohe Anforderungscharakter dieser Geräte kommt dem Bewegungsdrang
entgegen. Außerdem versprechen die Federeigenschaften besondere Erfolgserlebnisse,
die bei Sprüngen am Boden oder vom Sprungbrett verwehrt bleiben. Neben dem
Erlernen methodischer Übungsreihen stand das Helfen und Sichern der Kinder
im Vordergrund.
Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit verschiedenen Tänzen und Vorführungen
im Kleinkinderturnen. "Es macht hier Spass, da alle gut mitmachen und auch
ein paar Kinder dabei sind", so Andrea Röther vom Badischen Turnerbund,
die diesen Arbeitskreis leitete.
Kinder brauchen Bewegung. Ob unter Anleitung eines Übungsleiters in der
Turnhalle oder auf dem Spielplatz. Dadurch kommt es manchmal auch zu kleineren
und größeren Verletzungen, die richtig behandelt werden wollen. Aus diesem
Grund wurde in diesem Jahr ein Arbeitskreis rund um das Thema "Erste Hilfe"
angeboten. "Wir geben vom Nasenbluten über Verstauchungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
ein groben Überblick", erklärte die Referentin Simone Buchberger. Und deshalb
wurde hier nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis die stabile
Seitenlage geübt.
Mit zahlreichen Information und neuem Wissen ausgestattet, wollen die Übungsleiter
das Turnen in ihren Vereinen weiter voranbringen. |